Session 1 – OPENGOV-DATA

Impulsvortrag durch Frank Schiersner (Innen Ministerium Land Brandenburg, Herausgeber des OD-Rundbriefs in der Verwaltung -> http://schiersner.github.io/de-bb-ogd-newsletter/ ):

   
    Schärfung des Begriffs OpenGov-Data
    
    Studie April 2016 der Word Wide Web Foundation
    92 Länder Expertenbefragungen
    Bereitschaft der Teilnehmer
    Umsetzung
    Wirkung
    
    ERGEBNISSE der Studie:
        1. Platz UK
        2. Platz USA
        3.Platz Frankreich
        55% der Teilnehmer machen zu wenig für Opendata
        
        
    Schwächen
    Gesetzliche Rahmenbedingungen,
    Regionale und Lokale Ebene 
    Tatsächliche Offenheit der Daten (nur 10% der 1.380 untersuchten Datasets)
    
    Empfehlungen:
        Communities nutzen: International open Data Charta
        Open-by-default
        Priorisierung von Themenbereichen.
        Harmonisierung der Daten, der Errichtung der Portale und Datenschutz
        
        Diskussion 
        Wie schätzen die beteiligten hier die Beteiligung der Behörden sie Bereitschaft und den politischen Willen ein
        A: Die Bereitschaft ist da, aber Umsetzung hapert.
  •  1 1/2 Stellen sind im Bund  dafür eingerichtet. es sind zu wenige
  • Es muss eine Diskussion über Ressourcen geben
  • Es müssen Fragen des Datenschutzes geklärt werden.
  • Wie weit ist ein echtes Verständnis für OpenGov dar?
  • Was im Landtag entschieden wird, kann die hier anwesende Executive nicht richtig beantworten, da nur exekutive. Keine Einschätzung, wieviel sich die Landtagsabgeordneten mit dem Thema OpenGov-Data beschäftigen
  • Beispiel aus Berlin:
  •  Bezirksverordnete haben einen Beschluss gefasst, um genau zwei Datensätz zu öffnen. Sie haben verstanden, dasss es eine Nachfrage gibt 
  • Wort „OpenData“ versteht nicht jeder, oder wird falsch verstanden. Es ist ganz schwer, dieses Thema zu kommunizieren.
  • Der Begriff e-Governmet ist komplett verbrannt, ist eigentlich nur ein Buzzword.
  • Wird auf Digitalisierung aus der Community gewartet?
  • Erstmal werden daten geöffnet und es wird versucht sich auszutauschen über die Apps und welche Daten können wir für die Community freigeben. -> Je mehr Apps und Visualisierungen es gibt, desto höher ist auch die Bereitschaft, die Daten freizugeben.
  • Wie kann man zu, Them open Data sensibilisieren?
  • Beispiel von Brandenburg Maerker: Kommunen haben sich eine Blutige Nase geholt, als zu Anfängen des Internets Gästebücher gekapert wurden. -> Es sollen keine anderen Meinungen auf den Seiten der Kommunen geben. Bürger wollen kein Formular abgeben und nur ein Danke bekommen. 
  • Kompromiss: Kommunen müssen eingebunden werden und sehen, dass Response kommt und es Leute gibt, die Kuchen bringen und stolz sind, dass ihr Anliegen gehört wurde.
  • Gleiches muss für Open-Data geben. Behörden müssen sehen, was dabei rauskommt, wenn sie die Daten rausgeben. Sehen Kommunen einmal, dass damit etwas spannendes gemacht wird, lecken sie evtl. Blut und kann sie auch abholen.
  • Es muss Sicherheit geben, welche Daten herausgegebne werden dürfen. Keine Rechtssicherheit. 
  • Es braucht jemand in der Verwaltung, der dieses Thema vertritt und es durchsetzen will. Open-Data muss sich die Stellung innerhalb der Vielfalt der Aufgaben in der Verwaltung erkämpfen. -> Manpower!
  • Weiterbildung?
  • Es wird vorausgesetzt, dass sich dei Angestellten selbst mit den neuen Produkten/Software auseinandersetzen.
  • In Potsdam gibt es Inhouse-Schulungen über Basissoftware(Office etc.) -> Keine gezielten Schulungen zu Open-Data. Aber Frage nach dem Zeitpunkt der Schulung. So früh wie möglich, oder erst, wenn konkrete Apps, oder Formate entstanden sind.
  • Zusammenarbeit der Bundesländer?
  • Es gibt zusammenarbeit bei open-Gov. Austausch. Lizenzen müssen geklärt werden. Will ich, dass die Daten genutz werden, oder dass mein Name irgendwo steht. Beispiel -> Weihnachtsmärkte von 16 Bundesländer.
  • Handlungsleitgfäden?
  •  Handlungsleitfäden müssen erstellt werden und es gibt gute Beispiele, wo Handlungsleitfäden gute Handreiche geben. Beispiel Stellenausschreibungen -> Es existieren dort Handlungsleitfäden, wo auch positive Rückmeldungen zu kommt.
  • Gibt es eine Idee, oder Ansätze, wei man die Öffentlichkeit mit nehmen kann.
  • meist ist es nur ein elitärer Teil der Gesellschaft, der sich damit beschäftigt. -> Frage der Demokratieentwicklung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.